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Wir bringen Kray nach vorne

Unsere Arbeit für unseren Stadtteil

Auf Anregung haben wir mit einem Experten der Allbau GmbH einen Antrag an die gemeinnützige „Montagstiftung Urbane Räume“ gestellt. Die Montag Stiftung Urbane Räume gAG ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung und gehört zur Gruppe der Montag Stiftungen in Bonn. Im Sinne des Leitmotivs der Stiftungsgruppe „Handeln und Gestalten in sozialer Verantwortung“ engagiert sich die Montag Stiftung Urbane Räume als unabhängige Partnerin von Kommunen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Initiativen dort, wo Stadtteile von besonderen sozialen und ökonomischen Rahmenbedingungen geprägt sind.

Der von uns gestellte Antrag hatte im Wesentlichen drei Zielsetzungen:

  • Ein Stadtteilbüro mit einem Quartier-Manager.
  • Erneuerung des Bereichs Kray-Süd u.a. mit Belebung durch Künstler etc.
  • Die deutliche Verbesserung der Vernetzung von Vereinen.

Unser Antrag beabsichtigte eine Unterstützung in einem Volumen von immerhin 1.000.000,- Euro. Das Team setzte sich viele Tage mit vielen Zahlen auseinander und stellte ein gutes Papier zusammen. Leider fehlte schlussendlich die Unterschrift der verantwortlichen Person bei der Stadt Essen, denn die Unterstützung durch die Stadtverwaltung war ein wichtiger Bestandteil der Ausschreibung.

Fehlte es damals noch an notwendigen Kontakte, um eine Beschleunigung und ein Antragsverfahren in einem solchen Volumen voran zu treiben, haben wir mittlerweile durch stetige, zielgerichtete und nachhaltige Kommunikation eine erheblich bessere Vernetzung erreicht.

Die „Kamingespräche“ des Iniativkreises

Angetrieben von Ergebnissen einer IHK–Umfrage haben wir uns mit vielen Themen beschäftigt und wollten Ergebnisse. Daher haben wir Politik, Vereinsvorsitzende, und wichtige Personen im Stadtteil zu unseren Kamingesprächen auf den Bauernhof am Mechtenberg eingeladen.

Hier wurde unter anderem das Thema Sicherheit in unserem Stadtteil behandelt. Zusammen mit dem eingeladenen Polizeipräsidenten Ralf Richter wurden Konzepte erörtert und Problemfelder ausführlich diskutiert. Polizeipräsident Richter stand uns offen Rede und Antwort.

Wir haben unserem Wunsch nach einem Stadtteilbüro klar ausgesprochen und deutlich gemacht, dass wir dies als zentrale Forderung an die Stadt sehen. Zu diesem Zweck luden wir Oberbürgermeister Kufen ein und diskutieren ausführlich und intensiv unsere Forderungen und Absichten. Der Oberbürgermeister hatte sich bereits mit unserem Stadtteil Kray beschäftigt und versprach uns nicht mehr nur zu reden, sondern tatkräftig zu handeln. Er hat Wort gehalten!

Seit Ende des Jahres 2018 gibt es eine junge Stadtteilmoderatorin (angestellt beim Issa – Uni Duisburg Essen). Sie dienst als Koordinatorín und Ansprechpartnerin in Belangen des Stadtteils. Seit Oktober 2019 gibt es auch einen Stadtteilbeauftragten. Wir haben zusammen mit dem Jugendamt lange nach geeigneten Räumlichkeiten gesucht – Sie sind gefunden und in Kürze wird das Krayer Stadtteilbüro am Krayer Markt eröffnen.

Mit Turgay Tahtabaş hatten wir einen prominenten Vertreter, der das Thema Integration als Experte am besten beurteilen kann. Mittlerweile als guter Freund ist Turgay Gründer und Leiter des inzwischen weithin bekannten Netzwerkes Zukunfts-Bildungswerk.

Mit Jutta Eckenbach (CDU) und Dirk Heidenblut (SPD) waren zwei befreundete Bundestagsabgeordnete auf Einladung bei uns. Der Landtag wurde bei den Gesprächen von Frank Müller (SPD) vertreten. Auch aus dem Stadtrat und der Bezirksvertretung konnten wir alle großen Parteien begrüßen, inkl. des Bezirksbürgermeisters. Wir hatten uns die Latte selbst sehr hoch gehängt – aber das Risiko hat sich gelohnt. In einem großartigen Ambiente kamen fruchtbare, informative und schlussendlich auch sehr freundschaftliche Gespräche zustande.

Wir werden Ende 2020 erneut zu einem Kamingespräch einladen